Vertrauen und Wertschätzung

Rechtsgebiete

Der Schwerpunkt unserer Kanzlei liegt im Arbeitsrecht, sowohl im Einzelarbeitsverhältnis als auch im Betriebsverfassungs- und Tarifvertragsrecht.

Wir sind Rechtsanwälte mit Sachverstand, Kreativität und Leidenschaft für die Sache. Genau das ist unsere Stärke. Wir sehen uns als persönliche Berater unserer Mandanten und legen großen Wert auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir betreuen Einzelpersonen wie auch Betriebsräte und Mandanten aus der Wirtschaft gerichtlich und außergerichtlich in unterschiedlichsten Rechtsfragen.

Als Fachanwälte für Arbeitsrecht und Sozialrecht haben wir uns insbesondere in diesen Rechtsgebieten spezialisiert. 2005 hat die Rechtsanwaltskammer Stuttgart die Bezeichnung Fachanwalt für Arbeitsrecht Jens Kocher verliehen, im Jahr 2011 Thomas Holler.

Über diese arbeitsrechtliche Spezialisierung hinaus haben wir stets umfassend die Interessen des Mandanten im Blick, gleich wer dieser ist.

Insbesondere die Verknüpfungen mit dem Sozialversicherungsrecht und Ausländerrecht sind uns aus der Praxis bestens bekannt, sowohl im Umgang mit Behörden als auch vor Gericht.

Neben dem Arbeitsrecht und Sozialrecht beraten und vertreten wir Sie außerdem in weiteren Rechtsgebieten wie dem Allgemeinen Zivilrecht, Strafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht, Verkehrsrecht, Baurecht, Versicherungsrecht, Asyl- und Ausländerrecht sowie Miet- und Pachtrecht. Rechtsanwalt Thomas Holler ist zudem ausgebildeter Mediator.

Allgemeines Zivilrecht

Mit Fachkompetenz und einer individuellen Beratung wollen wir Sie auf dem Weg zu einer erfolgreichen Durchsetzung Ihrer Rechtsposition begleiten.

Streiten will gelernt sein - das Recht auf Ihrer Seite ist zunächst eine Voraussetzung für die Durchsetzung Ihrer Rechtsposition. Für die erfolgreiche Durchsetzung bedarf es dann allerdings einer Kommunikation gegenüber der Gegenseite und – falls alle außergerichtlichen Bemühungen gescheitert sind – gegenüber den Gerichten.

Das Auffinden einschlägiger Gesetzesregelungen unter den fast unzähligen Gesetzen ist nur die erste Hürde bei der Rechtsverfolgung. Aufgrund der Vielzahl an Lebenssachverhalten kann nicht alles im Gesetz geregelt sein, weshalb Rechtsprechung und Lehre zu einzelnen Rechtsfragen ergänzend zu berücksichtigen sind.

Häufig scheitert eine Klage oder die Rechtsverteidigung nicht aus rechtlichen, sondern vielmehr bereits aus tatsächlichen Gründen, weil entweder unzureichend vorgetragen oder aber der Beweislast nicht genüge getan ist. Sie müssen bedenken, dass der die Angelegenheit entscheidende Richter „nicht selbst dabei war“ und im Rechtsstreit daher auf den Parteivortrag angewiesen ist.

Die Feststellung des Sachverhalts aus Mandantensicht gehört damit zu den wichtigsten Aufgaben des Rechtsanwalts. Durch eine vertrauensvolle kommunikative Zusammenarbeit mit dem Mandanten können Missverständnisse bereinigt und ggf. bereits außergerichtlich für alle Beteilligten sinnvolle Lösungen erzielt werden. Ist eine außergerichtliche Einigung nicht zu erzielen, vertreten wir Ihre Interessen vor den Gerichten mit der nötigen Konsequenz.

Haben Sie einmal nicht Recht, dann sagen wir Ihnen das auch. Denn letzlich kostet ein Rechtsstreit Geld – Ihr Geld. Die Kostenfolge ist bei der Beratung stets mitzuberücksichtigen.

Strafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht

Wir bearbeiten Mandate aus einem ausgewählten Bereich des Straf- und Ordnungswidrigkeitenrechts. Die Strafverteidigung beschränkt sich nicht auf die Verteidigung in einer Hauptverhandlung vor den Strafgerichten, sondern beginnt bereits im Ermittlungsverfahren. Insoweit raten wir Ihnen, nicht vorschnell gegenüber den Ermittlungsbehörden Angaben zur Sache zu machen. Um den Tatvorwurf überblicken zu können, bedarf es zunächst einer Akteneinsichtnahme, weshalb Sie möglichst frühzeitig Ihren Verteidiger einschalten sollten. Aus einer anfangs verweigerten Aussage kann kein Schuldeingeständnis abgeleitet werden, wie so häufig befürchtet. Im Übrigen gilt: Schweigen wird vielleicht falsch interpretiert, aber nicht falsch zitiert. Aus diesem Grund werden Sie von den Strafverfolgungsbehörden auf Ihr Schweigerecht hingewiesen.

Verkehrsrecht

Die Teilnahme am Straßenverkehr führt immer wieder zu Unfällen. Kaum jemand wird hiervon verschont. Sie wollen Schadensersatz- und / oder Schmerzensgeldansprüche durchsetzen oder sich gegen unberechtigte Forderungen zur Wehr setzen? Es droht Ihnen der Entzug der Fahrerlaubnis oder ein Fahrverbot, weil Sie unter Drogeneinfluss erwischt wurden? Wir bieten Ihnen eine Beratung und Vertretung im Verkehrsrecht, hier vor allem im Verkehrszivilrecht, aber auch im Verkehrsstraf- und ordnungswidrigkeitenrecht.

Entstehende Rechtsanwaltsgebühren sind regelmäßig als Unfallfolgekosten erstattungsfähig, d.h. diese können bei der Schadenregulierung geltend gemacht werden. Diese Rechtsfolge ist begründet im Regulierungsverhalten der Haftpflichtversicherungen und ständige Rechtsprechung.

Baurecht

Sie machen als Werkunternehmer Forderungen geltend? Sie wehren sich als Bauherr gegen unberechtigte Werklohnforderungen oder wenden Mängel ein? Wir vertreten Sie im privaten Baurecht sowohl außergerichtlich als auch gerichtlich.

Aufgrund umfangreicher Rechtsprechung zum Werkvertragsrecht und ebenso umfangreicher Gesetzesmaterie ist dieses Rechtsgebiet sehr kompliziert, weshalb insbesondere hier juristischer Fachverstand gefragt ist. In keinem anderen Rechtsgebiet kommt es so oft auf die Feststellung des tatsächlichen Sachverhalts an. Die Einschätzung von Sachverständigen und Prüfung von Gutachten hat herausragende Bedeutung.

Mediation

Mediation (lateinisch „Vermittlung“) ist eine professionelle außergerichtliche Form der Lösung oder Vermeidung von Konflikten in einem strukturierten und freiwilligen Verfahren. Die Konfliktparteien (Medianten) wollen mit Unterstützung einer dritten allparteilichen Person (den Mediator) eigenverantwortlich zu einer einvernehmlichen Lösung bzw. Vereinbarung gelangen, die ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht.

Der Mediator regelt und strukturiert dabei das Verfahren, trifft indes für die Medianten keine Entscheidung den Konflikt betreffend. Ziel des Mediationsverfahrens ist eine zukunftsgerichtete und wechselseitig interessengerechte und faire Lösung des Konflikts.

Im Bereich der Arbeit entsteht ein besonderes Näheverhältnis auf längere Zeit. Konflikte sind unvermeidlich. Wir empfehlen Betriebsparteien, Arbeitgebern, Arbeitnehmern sowie Kollegen am Arbeitsplatz den Versuch der einvernehmlichen Konfliktlösung.

Sozialrecht

Das Sozialrecht ist weitaus mehr als Sozialhilferecht. Den Sozialgerichten ist insbesondere das Sozialversicherungsrecht zugewiesen, also das Rentenrecht, das Recht der gesetzlichen Unfallversicherung, das Recht der gesetzlichen Krankenversicherung, das Recht der Arbeitslosenversicherung und schließlich auch noch die Pflegeversicherung. Es handelt sich hier um Rechtsbereiche, die nahezu jeden betreffen, und die bei einer gesundheitlichen Krise schnell existenzielle Fragen aufwerfen können! Wie gut ist das „soziale Netz“, wenn eine Krankheit zur Aufgabe des Berufes führt?

„Die Rente ist sicher“, diese Aussage wird Norbert Blüm auch heute noch regelmäßig vorgehalten. Seit Jahren müht sich die Politik, eine gerechte Verteilung innerhalb der Gesellschaft und insbesondere innerhalb der Beschäftigten zu finden, um den Ruhestand der Rentner finanziell abzusichern. Entstanden ist nicht nur im Rentenrecht eine Vielzahl von Regelungen, die versucht, Einzelfallgerechtigkeit zu schaffen. Die Rechtsentwicklung im gesamten Bereich des Sozialversicherungsrechts ist so schnell und weit fortgeschritten, dass durch den „Paragraphendschungel“ nur der Fachmann Rat zu geben in der Lage ist.

Zum Sozialrecht gehört auch das Sozialhilferecht, also Arbeitslosengeld II und Grundsicherung bzw. Sozialhilfe. Daneben gibt es noch viele Gesetze zur Förderung der Familie wie auch besonderer Gruppen, Mutterschaftsgeld, Elterngeld, Kindergeld, Erziehungsgeld, Familienhilfe nach dem SGB VIII, Wohngeld und BAföG, Schwerbehindertenrecht, um die wichtigsten Bereiche zu nennen.

Sozialrecht wird im Übrigen nicht nur vor den Sozialgerichten verhandelt, sondern auch vor Verwaltungsgerichten und Finanzgerichten.

Versicherungsrecht

Glaubt man Presseberichten, so werden in Deutschland pro Kopf weltweit die meisten Versicherungsverträge abgeschlossen. Dementsprechend häufig werden bei Schadensfällen Versicherungsleistungen in Anspruch genommen.

Im Versicherungsbereich ist grob zu unterscheiden zwischen der Sachversicherung und der Personenversicherung. Zum Bereich der Sachversicherungen gehören Versicherungen, wie zum Beispiel die Kfz-Schadens-(kasko-)versicherung, Elementarschadengebäudeversicherung, Hausratversicherung und auch die Rechtsschutzversicherung. Zu den Personenversicherungen zählen hingegen die private Krankenversicherung, Krankentagegeldversicherungen, Lebensversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen und Rentenversicherungen. Die letztgenannten Versicherungen betreffen meist große Beträge, die im Erlebens- oder Risikofall dann ausbezahlt werden müssen. Hier gibt es viele Besonderheiten zu beachten, denn gerade die Versicherungsbedingungen stellen sich oft für den Laien als unentwirrbares Dickicht dar. Kaskadenmäßig wird von den Allgemeinen Versicherungsbedingungen auf die besonderen Versicherungsbedingungen verwiesen. Die Sprache ist nicht einfach zu verstehen, da Versicherungsbedingungen generell für eine Vielzahl von Fällen gelten sollen und andererseits jede Fallkonstellation im Detail erfassen sollen. Hier leidet mitunter immens die Verständlichkeit.

Der Rechtsanwalt ist hier zunächst einmal ganz einfach gefordert, die Versicherungsbedingungen in ein leicht verständliches „Deutsch“ auf den Einzelfall bezogen zu übersetzen, damit überhaupt verständlich wird, worum es geht. Viele Versicherungsverträge, insbesondere die älteren, enthalten für den sogenannten Versicherungsnehmer, also den Vertragspartner der Versicherung, handfeste Überraschungen, mit denen gemeinhin nicht gerechnet wird.

Weiter ist zu beobachten, dass beim Abschluss von Versicherungsverträgen nicht umfassend beraten und über Besonderheiten aufgeklärt wird.

Kommt es dann tatsächlich zum Versicherungsfall, zeigen sich eventuelle Fehler in voller Deutlichkeit. Hier etwaige Fehler zu reparieren und Ansprüche gegenüber der Versicherung durchzusetzen, ist dann die Aufgabe des Rechtsanwalts.

Asyl- und Ausländerrecht

Bei rechtsgeschichtlicher Betrachtung ist das Ausländerrecht ein Sonderordnungsrecht: Der Ausländer war etwas so besonderes, dass die „von ihm ausgehenden Gefahren“ geregelt werden mussten. Mit der Lebenswirklichkeit in Deutschland hat dies heutzutage nichts mehr zu tun. Gleichwohl gelten für diejenigen Menschen, die Staatsangehörige anderer Länder sind und nicht aus den Ländern der Europäischen Union stammen, mitunter sehr einschneidende Regelungen. Die Ausweisung ist die bedrohlichste Vorschrift. Aber auch das Auslaufen einer Aufenthaltsgenehmigung kann zu dramatischen Konsequenzen führen. Jedem Ausländer ist bekannt, wie schwierig es ist, Familienangehörige nach Deutschland zu holen, sei es auch nur zu Besuch. Der Umgang mit den Behörden ist mitunter schwierig, weil Vorschriften sehr zahlreich und mitunter mit überraschendem Regelungsgehalt sind. Wir können Sie beraten, beim Umgang mit Behörden unterstützen und im Übrigen Ihre Ansprüche gegenüber der Ausländerbehörde gegebenenfalls auch vor Gericht durchsetzen.

Unter dem Asylrecht ist heute im Wesentlichen das Flüchtlingsrecht zu verstehen, also die Vorgabe, was denn ein Flüchtling im Sinne der Genfer Konvention ist und welche Rechte ihm zustehen, in Deutschland zu bleiben. Auch hier können wir langjährige Erfahrung im Umgang mit dem Bundesamt, Ausländerbehörden und auch den Verwaltungsgerichten anbieten.

Asyl- und Ausländerecht wird heute unter dem Schlagwort Migrationsrecht geführt.

Miet- und Pachtrecht

Das Mietrecht ist dasjenige Rechtsgebiet, das am wenigsten der Erklärung bedarf. Jeder weiß, dass Wohnen nicht billig ist, egal ob Mieter oder Vermieter. Die unterschiedlichen Interessen sind daher vorgezeichnet, sie werden durch das Mietrecht ausbalanciert. Das Recht zu kennen, dementsprechend zu beraten und helfen zu können, letztlich auch das Recht durchzusetzen, das sind die Aufgaben anwaltlicher Tätigkeit.

Die Pacht hat wesentlich geringere Bedeutung, sie wird vom Gesetzgeber überwiegend wie das Mietrecht ausgestaltet.